Warten auf Frieden und Menschlichkeit.
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Wie es dann weiterging

Die Ferien waren natürlich schnell vorbei und ich kam an eine neue Schule, an die HLW. Höhere Lehranstalt für Wirtschaft. Zum Glück ging keine meiner alte Mitschülerinnen in den gleichen Zweig, den ich gewählt hatte, es gingen zwar schon ein paar an die gleiche Schule, jedoch in einen anderen Zweig, sodass ich ihnen wohl kaum oft über den Weg laufen würde. Wie dem auch sei, ich kam, natürlich, gleich am ersten Tag zu spät, da ich die Klasse nicht fand und musste anfangs alleine sitzen. Ich hatte, zugegebenermaßen, etwas Angst vor den ganzen neuen Leuten. Es waren wieder fast nur Mädchen in der Klasse, bloß zwei Jungs. Mich schüchterte die Situation total ein, dass ich alleine in der ersten Reihe sitzen musste und hatte ständig das Gefühl, alle würden mich anstarren. Aber unser Klassenvorstand war nett und wir veranstalteten eine kleine Kennenlernrunde, in der sich jeder kurz vorstelen musste. Ich hatte ein bisschen Angst über mich selbst zu sprechen, aber es war auszuhalten, alle lächelten, hörten zu und keiner lachte den anderen aus, wenn er einen Fehler machte. Am zweiten Tag kamen dann noch zwei Mädchen dazu, die die Klasse wiederholen musste, eine von ihnen setzte sich neben mich. Sie schien genauso schüchtern wie ich und so freundeten wir uns irgendwie an. Aber auch mit den anderen aus der Klasse freundete ich mich allmählich an, die meisten waren total nett und man konnte gut mit ihnen reden. Und ich konnte endlich auftauen, ich fühlte mich wohl und konnte mehr aus mir rauskommen, mehr ich selbst sein. Ich wurde viel selbstbewusster, lachte öfter, unternahm was mit meinen Freunden und alles schien so unglaublich perfekt. Natürlich gab es auch ein, zwei Mädchen, die ich nicht ganz so sehr mochte, aber das war nicht schlimm, ich musste ja nicht übermäßig viel mit ihnen reden oder was mit ihnen machen. In diesem Jahr lernte ich meine beste Freundin kennen, sie ist alles für mich und immer für mich da, egal was für Probleme ich gerade habe. Klar, ich hatte immer wieder Probleme mit meiner Familie, nicht diese tyischen kleinen Streite, sondern größere in denen es so gut wie immer darum ging, wie wertlos ich doch war und wie wenig ich mich am Familienleben beteiligte uvm... Ich fing wieder an mich zu ritzen und die Probleme wurden immer schlimmer, bis es heiß ich solle mich doch einfach aus ihrem Leben verpissen und ausziehen, damit sie mich endlich los sind. Ich war total fertig, hatte immer mehr Wunden, überall am ganzen Körper.

2.9.14 21:04


Wie es begonnen hat

Damals,ich war 11 und bin gerade in die erste Klasse der Mittelschule gekommen,fing alles an. Ich kam in eine neue Klasse und kannte kau jemanden,ich fühlte mich schon von Anfang an etwas unwohl durch die vielen neuen Menschen. Dazu kam,dass wir nur einen Jungen in der Klasse hatten,ansonsten waren wir Mädchen,Zickenkrieg also vorprogrammiert. Ich lernte aber schnell ein Mädchen kennen,das nett zu sein schien und setzte mich in der Klasse neben sie,ihr Name war Christina. Sie war sehr nett zu mir und sie und ich wurden schon nach kurzer Zeit zu guten Freundinnen,auch mit den anderen verstand ich mich nach einiger Zeit ganz gut. Aber da gab es ein Mädchen,das die Klasse bereits wiederholte,Silke. Sie fühlte sich,als würde sie die Klasse regieren,weil sie älter war und mit der Zeit fanden alle sie super,außer mir. Ich wurde schnell zum Außenseiter,weil ich Silke einfach nicht mochte und mich nicht ihrer Gruppe anschließen wollte. So kam es dann,dass sie versuchte Christina von mir abzuwerben und es gelang ihr auch. Von dem Tag an wurde ich in der Klasse nur noch runtergemacht und gemobbt und wenn ich die Lehrerin drauf ansprach und sie dann mit der Klasse sprach,hieß es ,es sei doch alles bloß Spaß gewesen,danach wurde das Mobbing immer schlimmer. Ich war froh,als endlich Sommerferien waren und ich die Leute aus meiner Klasse nicht mehr sehen musste. Trotzdem wurde ich immer verschlossener und redete kaum noch. Dazu kam,dass mir immer gemeine und verletzende Nachrichten geschrieben wurden. Später wurde ich dann wegen meines Gewichts gemobbt,wegen meinen kleinen Pickeln,wegen meinem Sprachtalent,einfach wegen allem. Ich wurde beleidigt und beschimpft,jeden Tag. Als dann eine neue Schülerin in die Klasse kam,war das wie ein Lichtblick für mich,da sie auch meine neue Nachbarin war. Ich freundete mich mit ihr an und sie konnte Silke genauso wenig ausstehen wie ich. Doch wie es kommen musste, schaffte Silke es,auch Lisa abzuwerben und Lisa schloss sich dem Mobbing gegen mich an. Es wurde immer schlimmer,besonders als auch die Jungs aus der Parallelklasse damit anfingen,mich tagtäglich zu beleidigen. "Fette Mülltonne" war noch eine der harmolseren Beleidigungen,doch auch diese wurden schlimmer und verletzender. Ich hatte jeden Tag Angst davor,zur Schule zu gehen,konnte aber nicht mit meinen Eltern darüber reden. Irgendwann reichten ihnen allen die Beleidigungen nicht mehr und sie fingen an,mich zu schlagen und zu treten,draußen gegen Bäume zu pressen und mich zu verprügeln,mir meine Sachen wegzunehmen,mir Geld zu klauen. Ich hielt es nicht mehr aus und redete mit meinen Eltern und dem Klassenvorstand über die Situation,aber sie wollten mir nicht zuhören und helfen,sie meinten ich dramatisierte die Situation und dass jeder sowas durchmache. Sie verstanden nicht,wie schlecht es mir ging. Ich verkroch mich jeden Tag nach der Schule in mein Zimmer,sprach mit keinem,sperrte mich ein,dass keiner reinkam,aß nichts mehr,trank kaum etwas und irgendwann wurde es mir einfach zu viel. Ich dachte nie darüber nach,mich zu ritzen,zu strangulieren oder ähnliches,um meinen psychischen Schmerz in physischen zu verwandeln,ich hatte es nicht einmal versucht. Das einzige,was ich tat,war es,die Schlaftabletten aus dem Medizinschrank bei uns zu Hause zu nehmen,alle Tabletten aus der Packunk zu nehmen und mit ihnen und einem großen Glas Wasser in mein Zimmer zu gehen. Ich setzte mich auf mein Bett und nahm alle Tabletten aus der Packung ein. Ich weis nur noch,dass ich eingeschlafen und im Krankenhaus wieder aufgewacht bin. Erst dann haben meine Eltern kapiert,wie schlecht es mir wirklich ging,erst nach zwei verdammten Jahren,ich war 13 und erst da haben sie es gemerkt,nach zwei Jahren. Aber sie wollten mir von jetzt an helfen. Wir sprachen gemeinsam mit dem Direktor über einen Schulwechsel,den ich aber mitten im dritten Schuljahr der Mittelschule nicht vollziehen konnte,ich sollte also bis zur vierten Klasse warten,aber da kein weiterer Versuch,mich umzubringen stattfand,dachten alle,die Lage hätte sich gebessert und meine Eltern zwangen mich,das letzte Jahr auch noch an dieser Schule zu verbringen. Ich hatte mittlerweile ein paar Freundinnen in einer Klasse unter mir gefunden,darüber war ich sehr froh und ich verstand mich sehr gut mit ihnen. Das Mobbing ging natürlich trotzdem weiter,nur empfand ich es durch meine Freundinnen nicht mehr als ganz so schlimm,denn sie standen mir bei und bauten mich auf. Ganz kalt ließ es mich aber nicht,ich wollte mich nicht mehr umbringen,ich wollte aber den Schmerz vergessen und fing an,mich zu ritzen. Ich konnte nur noch langärmelige Shirts tragen,damit man die Wunden nicht sieht,aber es tat gut,den inneren Schmerz für kurze Zeit durch den äußeren zu vergessen. Ich war froh,als auch das letzte Jahr an dieser Schule endlich vorbei war und ich keinen von allen wiedersehen musste. Ich freute mich auf den Sommer,den ich mit meinen neuen Freundinnen verbringen konnte. Anfangs sahen wir uns jeden Tag,doch dann fingen neue Probleme an.
1.9.14 21:59





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